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Anleitungen von Seminarmethoden für verschiedene Situationen.

Seminarmethoden: Die Kennenlernmethode Krokodilspiel

Im Folgenden wird eine Methode vorgestellt, die sich aufgrund ihrer spielerischen Natur hauptsächlich für Bildungs-Veranstaltungen mit Schulklassen oder Kinder- und Jugendgruppen eignet.

Das Krokodilspiel ist ein sehr bewegungsfreudiges und dynamisches Einstiegsspiel. Wir nutzen das Spiel bei Projekttagen in Schulklassen immer wieder gerne, da es in der Regel sehr gut funktioniert und sich eine oftmals lockere Atmosphäre erreichen lässt.

Seminarmethoden: Auflockerung mit Obstsalat

Bekanntermaßen verfügt unsere Aufmerksamkeits-Spanne über Höhen und Tiefen. Vor allem bei Seminaren über einen längeren Zeitraum ist nach einiger Zeit die Luft raus. Für diese Momente gibt es einige Tricks um die Hirnwindungen wieder in Wallung zu bringen. Man kann das Fenster aufreißen, sich rauslehnen und tief einatmen, man kann ein paar Turnübungen auf dem Weg zur Toilette absolvieren oder man kann gezielt ein paar Auflockerungs-Übungen machen. Die meisten sorgen für ein bischen Bewegung und machen Spaß. Das Obstsalat-Spiel ist so eine Übung und hat sich für uns nach jahrelanger Anwendung als geeignet erwiesen.

Seminarmethoden: Auswertung mit dem Stuhl-Feedback

Die Auswertungs-Methode Koffer – Papierkorb – Fragezeichen eignet sich besonders gut, wenn die Zeit knapp ist und nicht durch persönliche Wortmeldungen der TeilnehmerInnen ausgedehnt werden kann.
Wenn mehr Zeit vorhanden ist und besonders nach längeren Seminaren bietet sich eine ausführlichere Methode an, die es den TeilnehmerInnen ermöglicht, zu verschiedenen Aspekten des Seminars differenzierter Stellung zu nehmen.
Eine solche ausführliche Auswertungsmethode ist das Stuhl-Feedback.

Kennenlern-Methoden: Das Lügenportrait

Beim Lügen-Portrait handelt es sich um eine Variante des PartnerInnen-Interviews, das letzte Woche vorgestellt wurde. Die Rahmenbedingungen sind entsprechend dieselben, nur der Zeitaufwand erhöht sich ein wenig.

Den wesentlichen Unterschied gibt es bei der Vorstellung der interviewten Person:

Kennenlern-Methoden: Das PartnerInnen-Interview

Kennenlernmethoden werden meist als Einstieg bei mehrtätigen Seminaren oder der Gründung einer Arbeitsgruppe eingesetzt, bei der sich die Teilnehmenden bisher nicht kannten. Den Teilnehmenden soll die anfängliche Befangenheit im Umgang miteinander genommen werden, die sonst oft zu einer künstlichen, pseudosachlichen und dadurch häufig weniger produktiven Stimmung untereinander führen kann.

Das PartnerInnen-Interview ist hier recht beliebt, weil es einen Mittelweg zwischen formelleren und verspielteren Methoden darstellt und damit für eine breite Palette von Gruppenzusammensetzungen geeignet ist.

Konkret gestaltet es sich wie folgt:

Richtig Feedback geben

Der Begriff Feedback beschreibt eine Methode, anderen konstruktiv mit zu teilen, wie man sie sieht (Feedback geben) - oder zu erfahren, wie man gesehen wird (Feedback nehmen). Feedback als Technik ist darauf ausgerichtet, durch bewusste Formulierung der Aussagen eine Beurteilung abzugeben, die sachlich und lösungsorientiert aufgenommen wird. Solche Beurteilungssituationen sind oft heikel, weil es in unserer Gesellschaft unüblich ist, direkte Bewertungen der Handlungen anderer auszudrücken. Das Feedback schafft aber durch seinen formellen Charakter einen geeigneten Rahmen dafür. Nachfolgend werden die Regeln sowohl für das Geben als auch für das Annehmen vorgestellt.

Seminarmethoden: Pausen richtig ansagen

Wer kennt es nicht: Man man hat mit der Seminargruppe eine Pause von zehn Minuten vereinbart, doch die Teilnehmenden kommen häufig erst später zurück. Je jünger und unerfahrener die Teilnehmenden mit hierarchiearmer Bildungsarbeit sind, desto stärker scheint das Problem ausgeprägt zu sein.
 

Organisation: Das Plenum

Plena, also Treffen möglichst aller an einem Projekt Beteiligten, sind in der Regel der Ort, an dem aktuelle Informationen verteilt und größere Entscheidungen getroffen werden können. Plena sind als Form der Organisation eines Gruppentreffens sehr beliebt, wohl hauptsächlich wegen Ihrer leichten Organisation.

Seminarmethoden: Clustern

Clustern bezeichnet im Kontext der Bildungsarbeit meist das Strukturieren der Ergebnisse von Kartenabfragen. Wurde eine Kartenabfrage durchgeführt, dann kann sich je nach Größe und Schreibfreudigkeit der Gruppe eine unübersichtlich große Menge an Karten an der Pinwand befinden. Um einen Überblick zu erhalten, werden diese deshalb gemeinsam mit der Gruppe in Themenfelder strukturiert. Wurden alle Karten verteilt, dann sollten den entstanden Kartenhaufen („Clustern“) jeweils eine Überschrift gegeben werden, die die Inhalte zusammenfasst.

Seminarmethoden: Hinweise zum Ausfüllen von Rechteckkarten

Sollen beschriebene Rechteckkarten in der Gruppe ausgewertet werden, z.B. durch Clustering an einer Pinwand, dann müssen sie entsprechend lesbar sein, d.h. auch noch aus einer Distanz von mehreren Metern. Für die Teilnehmenden läßt sich dies recht eingängig durch folgende Regeln formulieren:

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